Pokalspiele 2011/12
WfV-Pokal
1. Runde
30.07.2011 SV Bondorf - VfL Herrenberg 2:1 n. V. (0:0, 1:1) Bericht>>>
2. Runde
02.08.2011 SV Bondorf - Stuttgarter Kickers 0:4 (0:2) Bericht>>> Professionelle Fotos>>>hier
Bezirkspokal
Zwischenrunde 1:
14.08.2011 SV Affstätt - SV Bondorf 3:6 Bericht >>>
Zwischenrunde 2:
17.08.2011 SV Mötzingen - SV Bondorf 1:3 Bericht >>>
Runde 1:
10.12.2012 TSV Waldenbuch - SV Bondorf 1:2 >>>
Runde 2:
11.04.2012 VfL Herrenberg II - SV Bondorf 1:2 >>>
Viertelfinale:
26.04.2012 SpVgg Weil im Schönbuch - SV Bondorf 2:0 >>>
2:1 - Für Bondorf geht ein Traum in Erfüllung
Fußball: Bezirksliga-Aufsteiger besiegt den VfL Herrenberg im WFV-Pokal dank Keck-Doppelpack
Was für eine Überraschung: Der SV Bondorf hat den Landesliga-Aufsteiger VfL Herrenberg in der ersten Runde des WFV-Pokals mit 2:1 (0:0, 1:1) nach Verlängerung bezwungen. In der nächsten Runde trifft der Bezirksligist bereits am Dienstag (18 Uhr) auf Regionalligist Stuttgarter Kickers. "Das ist einfach Wahnsinn", jubelte SVB-Spie lertrainer Dennis Marlovic.
Gäubote, 01.08.2011 Nils Mayer
Als am Ende einer niveau- und chancenarmen Verlängerung eigentlich alle der 350 Zuschauer bereits mit dem Elfmeterschießen rechneten, kam Sven Keck quasi aus dem Nichts und sicherte dem SV Bondorf mit einem unhaltbaren Linksschuss zum 2:1 den Einzug in die nächste Runde. In den verbleibenden Sekunden rannte Herrenberg noch einmal an - ohne Erfolg. Nach dem Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters Achim Mautz (Balingen) kannte der Jubel auf Bondorfer Seite keine Grenzen. Fans, Funktionäre und die ausgewechselten Spieler rannten auf den Rasen und feierten ihre Pokalhelden. Mittendrin Spielertrainer Dennis Marlovic. "Das ist einfach Wahnsinn, dass es nach dem Aufstieg in die Bezirksliga und dem Erreichen des Bezirkspokalfinals nun so weitergeht", jubelte der 26-Jährige, der sich nach etwas mehr als einer Stunde aufgrund einer Rippenprellung ausgewechselt hatte.
Dietmar Brösamle war dagegen restlos bedient vom Auftritt seiner Mannschaft. "In so einem Spiel geht es auch um das Image des Vereins, vielen Spielern war gar nicht bewusst, um was es geht", polterte der bitter enttäuschte Herrenberger Coach, "Bondorf hat fußballerisch sicher auch nicht überzeugt, aber bei denen hat der Einsatz gestimmt." Für den VfL-Trainer war das Spiel in Bondorf nach den ansprechenden Leistungen in den Testspielen gegen TSV Weilheim/Teck (4:0) und SV Böblingen (4:4) ein großer Rückschritt. "Wir haben viel zu verhalten gespielt - und das, obwohl wir im Vorfeld noch gewarnt hatten, dass es nicht von alleine geht", sagte Brösamle. "Die mangelnde Einstellung war schuld an dieser Niederlage", so Brösamle weiter. Einzig dem laufstarken Mittelfeldspieler Matthias Schultheiß und dem stets anspielbaren Angreifer Dominik Golubovic wollte er keinen Vorwurf machen.
Schon in der Anfangsphase kamen die Herrenberger gegen die druckvoll beginnenden Gastgeber kaum in die Zweikämpfe, die VfL-Fans mussten deshalb gleich mehrfach den Atem anhalten. Einen Schuss von Keck blockte Kapitän Grischa Cicka noch ab (2.). Dann köpfte Keck genau in die Arme von VfL-Schlussmann Andreas Gusenbauer (4.). Die beste Chance zum 1:0 vergab aber Dennis Marlovic (7.). Nach einem feinen Pass von Keck war er alleine auf Gusenbauer zugelaufen. Sein Heber ging aber über das Tor.
Auf der anderen Seite hatte Bondorf wenig später großes Glück. Herrenbergs einzige Spitze Dominik Golubovic, Neuzugang vom FC Rottenburg, traf nach einem Rosmer-Pass mit einem flachen Linksschuss nur den Innenpfosten (11.). Ansonsten gelang dem VfL nicht viel nach vorne, vor allem über die Außenbahnen kam zu wenig. Weder Neuzugang Kemal Agca rechts noch Dominik Römer links konnten sich in Szene setzen. "Wir haben es taktisch auch clever gespielt, wir haben die Räume sehr gut eng gemacht und die Herrenberger fast immer gedoppelt - mit der ersten Halbzeit war ich deshalb sehr, sehr zufrieden", sagte Dennis Marlovic.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste dann das Tempo - und damit auch den Druck auf das Bondorfer Gehäuse. Der Lohn: die 1:0-Führung. Nach einer Flanke des unermüdlichen Matthias Schultheiß stieg Golubovic höher als Bezen und nickte das Leder aus sechs Metern genau ins Eck (55.). Auch danach blieb der VfL spielbestimmend. Römer zog nach einem schönen Dribbling von links in den Strafraum und hatte die Gelegenheit, den völlig freien Agca zu bedienen. Doch der Youngster zog aus spitzem Winkel eigensinnig ab - vorbei (58.). Rosmer verstolperte später nach einem Golubovic-Querpass eine weitere dicke Möglichkeit zum 2:0 (67.). "Wenn wir da das 2:0 machen, ist das Spiel gelaufen", meinte Brösamle. So aber musste der VfL zittern.
Mit langen, hohen Bällen in die Spitze brachte der Bezirksliga-Aufsteiger Bondorf den Favoriten ein ums andere Mal in Bedrängnis. Richtig gefährlich wurde es aber nur nach einem Eckball von David Marlovic: Den Kopfball von Frank Schneider kratzte jedoch der hervorragend reagierende Gusenbauer aus dem Winkel (69.). Marlovic war mit der Moral seines Teams gerade in dieser Phase zufrieden: "Wir haben nie aufgehört, alles zu geben." Und das wurde belohnt. VfL-Innenverteidiger Matthias Bäuerle sprang der Ball im Zweikampf mit Keck an die Hand. Schiedsrichter Mautz entschied auf Elfmeter, den Keck zum 1:1 (89.) verwandelte.
In der Verlängerung konnte keine Mannschaft zulegen. Brösamle versuchte, mit Wechseln für frischen Wind zu sorgen. "Aber da kam auch null", konstatierte der VfL-Trainer mit Blick auf Erol Delice, Michael Frey und Caglar Özay. Die Verlängerung blieb bis auf die Gelb-Rote Karte gegen Herrenbergs Rechtsverteidiger Daniel Betz wegen wiederholten Foulspiels (113.) arm an Höhepunkten - bis zur 119. Minute. Nach einer Flanke des eingewechselten Alexander Marlovic blieb Sven Keck zunächst erneut an der Hand von Bäuerle hängen. Diesmal blieb der Pfiff von Mautz jedoch aus. Den Torjäger störte das nicht, er zog trocken mit links ab - 2:1.
Für den SV Bondorf geht damit ein Traum in Erfüllung. In der zweiten Runde des WFV-Pokals trifft der Club, der vor wenigen Jahren noch in der Kreisliga B herumdümpelte, am morgigen Dienstag (18 Uhr) auf die Stuttgarter Kickers. "Das ist einfach klasse und wunderschön für die Leute hier", freute sich Dennis Marlovic, "wenn wir wieder so spielen, brauchen wir uns auch gegen die nicht verstecken." Der Regionalligist hatte sein Erstrundenspiel am Freitag mit 3:0 bei Verbandsliga-Aufsteiger FC 07 Albstadt gewonnen.
SV Bondorf: Yazici, Bezen (86. Sahin), Micelotta (34. Fijacko), Frank Schneider (85. Akcay), Benedikt Schneider, Hauser, David Marlovic, Weiss, Reich (85. Alexander Marlovic), Keck, Dennis Marlovic (64. Düzen)
VfL Herrenberg: Gusenbauer, Agca (88. Frey), Özkan (100. Yesil), Bäuerle, Betz, Cicka (43. Rühle), Römer, Naim, Golubovic, Schultheiß (100. Özay), Rosmer (86. Delice)
Schiedsrichter: Mautz (Balingen)
Zuschauer: 350
Gelb-Rote Karte: Betz (Herrenberg/113.) wegen wiederholten Foulspiels
Tore: 0:1 Golubovic (55.), 1:1 Keck (89./Foulelfmeter), 2:1 Keck (119.)
Gäubote, 01.08.2011, Nils Maier
0:4-Niederlage ist ein Erfolg für den SV Bondorf
Fußball: Stuttgarter Kickers ziehen beim Bezirksligisten ohne Glanz in die dritte Runde des WFV-Pokals ein
Mit 0:4 (0:2) haben die Bezirksliga-Fußballer des SV Bondorf gestern Abend das WFV-Pokalspiel gegen den Regionalligisten SV Stuttgarter Kickers verloren. Dabei zog sich der Außenseiter mehr als achtbar aus der Affäre.
Gäubote, 03.08.2011, Sven Gruber
Sage und schreibe bis zur 36. Minute konnte sich der Bezirksligist SV Bondorf gegen den vier Klassen höher spielenden Traditionsclub aus der Landeshauptstadt schadlos halten. Dann erlöste Marco Grüttner die Kickers-Anhänger mit seinem Treffer zum 1:0. Enzo Marchese hatte von rechts auf den Sturmkollegen gepasst. Grüttner hatte keine Mühe den Ball aus 15 Metern vorbei am machtlosen Bondorfer Schlussmann Volkan Yazici ins Tor zu schießen.
Bis dahin hatten sich die Gastgeber clever gewehrt. Die Bondorfer verschoben gut Richtung Ball und machten einen Großteil ihrer Unterlegenheit durch hohe Einsatzbereitschaft wett. Und der Bezirksligist hatte sogar die Chance, mit 1:0 in Führung zu gehen. Nach einem Doppelpass mit Sven Keck hatte Mesut Sahin freie Bahn Richtung Kickers-Tor. Doch der Stürmer kam nach Kecks Steilpass nicht mehr an den Ball. Der Stuttgarter Keeper Daniel Wagner hatte aufgepasst und konnte die Kugel aufnehmen.
Kickers-Trainer Dirk Schuster gefiel ganz offensichtlich nicht, was seine Mannschaft auf den Platz brachte. In der Tat investierte sein Team in den ersten 45 Minuten zu wenig, um seiner Favoritenrolle auch mit einem entsprechenden Ergebnis gerecht zu werden. Schuster reagierte nach 33 Minuten mit der ersten Auswechslung. Für Rechtsverteidiger Patrick Auracher brachte er Alessandro Abruscia, der für mehr Dampf über die rechte Außenbahn sorgte.
In der 40. Minute kamen die Kickers zum 2:0. Die Rechtsflanke von Marcel Brandstetter verpassten in der Mitte zwar Grüttner und Enzo Marchese. Doch am langen Pfosten stand Mahir Savranlioglu goldrichtig und drückte den Ball über die Linie. Dann war Pause. Und trotz des 0:2-Rückstands machten sich die Bondorfer Anhänger unter den gut 700 Zuschauern zufrieden auf den Weg, um sich eine Pausenwurst zu kaufen.
Wer auf Kickers-Seite erwartet hatte, dass die Gastgeber in Durchgang zwei konditionell einbrechen würden, sah sich getäuscht. Der Außenseiter machte dem Regionalligisten weiter das Leben schwer. Und hatte sogar die Chance zum Anschlusstreffer. Einen weiten Freistoß von Eduard Fijacko verpasste Patrick Hauser in der 51. Minute vor dem Kickers-Tor nur knapp mit der Fußspitze.
Auch in der zweiten Halbzeit mussten die "Blauen" lange auf ein Tor warten. In der 70. Minute erhöhte dann Marco Grüttner mit seinem zweiten Treffer auf 3:0. Das 4:0 fiel in der 89. Minute. Nico Plattek konnte die Kugel ins leere Tor schieben, nachdem Mahir Savranlioglu den Ball nach einer Hereingabe von Philip Türpitz durchgelassen hatte.
Beim SV Bondorf konnte man mit dem Ergebnis hervorragend leben. "Mit dem 0:4 sind wir mehr als zufrieden", erklärte Co-Trainer Sven Keck, der den urlaubsbedingt fehlenden Coach Dennis Marlovic vertrat. "Unsere Vorgabe war es, tief zu stehen und kompakt zu verschieben. Das haben wir sehr gut umgesetzt. Wenn wir noch ein Tor erzielt hätten, wäre das Highlight perfekt gewesen", so Keck weiter.
Kickers-Trainer Dirk Schuster war mit dem Auftritt seiner Mannschaft alles andere als zufrieden. "Unser Ziel war es, klar weiterzukommen. Das haben wir mehr oder weniger erreicht. Spielerisch hat mir das aber gar nicht gefallen. Wir haben uns das Leben selbst schwergemacht, indem wir viel zu viele komplizierte Pässe gespielt und zu wenig Zug nach vorne entwickelt haben."
SV Bondorf: Yazici, Frank Schneider (72. Alex Marlovic), Micelotta (55. Sert), Benedikt Schneider, Patrik Weiss, Bezen, Sahin (46. Akcay), Reich, Hauser, Fijacko, Keck (55. Düzen)
SV Stuttgarter Kickers: Wagner, Auracher (33. Abruscia), Leist, Ivanusa, Grüttner, Marchese, Gerster (64. Becker), Gondorf (78. Plattek), Savranlioglu, Fennell, Brandstetter (46. Türpitz)
Zuschauer: 700
Schiedsrichter: Philipp Lehman (Seitingen-Oberflacht)
Tore: 0:1 (36.) Grüttner, 0:2 (40.) Savranlioglu, 0:3 (70.) Grüttner, 0:4 (89.) Plattek
Gäubote, 03.08.2011, Sven Gruber
Bitburger Bezirkspokal
14.08.2011 SV Affstätt - SV Bondorf 3:6
Starke Schlussphase des SV Bondorf
Standesgemäß fiel der Pokalsieg des frischgebackenen Bezirksligisten aus Bondorf beim SV Affstätt aus - auch wenn SVA-Abteilungschef Jens Link anmerkte: "Der Sieg war unterm Strich zwei Tore zu hoch." Allerdings hatte er auch gesehen, dass die Affstätter noch den einen oder anderen Fehler abstellen müssen. Per Freistoß hatte Andreas Dittus, der später angeschlagen ausgewechselt werden musste, bereits nach sieben Minuten das 1:0 für die Platzherren erzielt. Doch danach war der Favorit aus Bondorf am Drücker: Bilat Düzen (35.) und Mesut Sahin (55.) trafen zum 2:1 für die Gäste. Zwar konnte Martin Steffens (62.) zum 2:2 ausgleichen, aber per Foulelfmeter legte Benedikt Schneider (72.) auf 3:2 vor und SVB-Torjäger Sven Keck (77.) erhöhte auf 4:2. Beim 4:3 durch Normann Schmidtke (82.) kamen die Gastgeber noch einmal ran, doch in der Schlussphase lochten Blazenko Grgic (85.) und Sadmir Mehmedovic (90.) zum 6:3 ein.
Gäubote, 15.08.2011, Uwe Priesterbach
17.08.2011, SV Mötzingen - SV Bondorf 1:3
"Wir hatten uns schon im Vorfeld nicht viel ausgerechnet", gab SVM-Pressesprecher Thomas Behr zu, "dafür haben wir uns aber recht gut aus der Affäre gezogen. Am Ende war das zwischenzeitliche 1:2 durch Jascha Fauß (53.) zwar nicht genug, doch man konnte den Bondorfern im Lokalderby das Leben phasenweise schwermachen. Sven Keck (15./27.) und Eduard Fijacko (85.) sicherten dem Bezirksligisten das Weiterkommen. "Ein Pflichtsieg vor dem Start in die Runde", war SVB-Abteilungsleiter Wolfgang Reiss zufrieden.
Gäubote, 18.08.2011, gg
10.12.2011 TSV Waldenbuch - SV Bondorf 1:2
Keine einfache Aufgabe stand dem Bezirksligisten SV Bondorf in Waldenbuch bevor, was sich im Spiel bestätigen sollte. "Das Spiel war an sich die gesamte Zeit sehr ausgeglichen, der TSV war ein starker Gegner", zollte SVB-Spielertrainer Dennis Marlovic dem Gastgeber Respekt. "Am Ende waren wir einfach etwas cleverer." Und hatten eben die Torschützen vom Dienst in ihren Reihen. In der 30. Minute verwertete Dennis Marlovic eine Freistoßflanke per Kopf zur Bondorfer 1:0-Führung, Sven Keck erhöhte mit einem direkt verwandelten Freistoß in der 64. Minute auf 2:0. "Wir hatten heute eine andere Mannschaft auf dem Platz, da wir auch den Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance geben wollten - mit dem Spiel bin ich daher auch zufrieden", so Marlovic. Erst kurz vor Ende der Partie kam der TSV Waldenbuch noch auf 1:2 heran - zu spät.
Gäubote, 12.12.2011, Thomas Oberdorfer
11.04.2012 VfL Herrenberg II - SV Bondorf 1:2
Mit 2:1 (0:0) landete Bezirksligist SV Bondorf gestern Abend einen eher schmeichelhaften Sieg im Bezirkspokal-Achtelfinalspiel beim VfL Herrenberg II. Denn nachdem der A-Ligist in der ersten Halbzeit vor allem spielerisch gut dagegenhielt, verlegte sich der klassenhöhere SV Bondorf mehr und mehr auf das Spiel mit den langen Bällen.
SVB-Spielertrainer Dennis Marlovic: "Herrenberg ist wirklich gut gestanden." Marlovic und der zweite Bondorfer Stürmer Sven Keck (Nr. 17) wurden zumeist gut abgeschirmt. Bis sich die VfL-Innenverteidigung zwei Stockfehler leistete, die Keck prompt zur 2:0-Führung für die Gäste (56./60.) nutzte. Danach hatte Bondorf sogar noch Konterchancen und hätte die Führung ausbauen können. VfL-Coach Siegfried Werner: "Wir sind einfach nicht ins Spiel gekommen, nach drei, vier Kontakten war der Ball meistens weg." Immerhin traf Kapitän Max Mayer (links in der Bildmitte) nach einem gelungenen Angriff über die linke Seite und einer Hereingabe von Matthias Schultheiss noch zum 1:2-Anschlusstreffer (77.). Dabei bliebs aber.
Gäubote, 12.04.2012, -asg-
26.04.2012 SpVgg Weil im Schönbuch - SV Bondorf 2:0
Überraschend verlor der SV Bondorf mit 0:2 beim Ligarivalen Spvgg. Weil im Schönbuch.
"Es ist wie verhext", haderte Bondorfs Spielertrainer Dennis Marlovic mit dem Pokal-Aus seines Teams beim Ligarivalen Spvgg. Weil im Schönbuch. Denn über weite Strecken war das Gäuteam auf dem Weilemer Trainingsplatz (Marlovic: "Von Grün war da wenig zu sehen.") die spielbestimmende Elf, schaffte es aber nicht, die herausgespielten Chancen zu verwerten. Marlovic: "Aus zwei Metern Torentfernung bringen wir selbst einen Kopfball nicht über die gegnerische Linie." Der verletzte Spielertrainer haderte vor allem mit drei Situationen nach Wiederanpfiff, in der Bondorfer Stürmer jedes Mal an Spvgg.-Keeper Oliver Kraft scheiterten. Die frühe 1:0-Führung für Weil erzielte Patrick Hardegger, der nach einem hohen Ball über die SVB-Viererkette freistehend dem herauslaufenden Torwart Volkan Yazici keine Abwehrchance ließ (6.). Nach einer Viertelstunde forderten die Gäste vergeblich Elfmeter, als der durchgebrochene David Marlovic im Weilemer Strafraum gelegt wurde. Doch auf der anderen Seite führte ein Foul von Volkan Bezen an der Strafraumgrenze zu einem Strafstoß für die Gastgeber. Routinier Achim Häusler verwandelte souverän zum 2:0 (19.). Marlovic hatte trotz des Pokal-Aus ein gutes Bondorfer Team gesehen: "Die kämpferische Einstellung hat gestimmt, aber momentan gehen wir durch ein tiefes Tal."
Gäubote, 27.04.2012, Andreas Gauss



